

Mit dem Beginn der Tonfilmzeit in den 20ern sehnten sich viele Menschen
danach, der durch Inflation, Wirtschaftskrise und solzialen Unruhen
geprägten Realität zu entkommen. Nicht nur der Mann strebte nach neuen
Ufern. Auch die Frau verspürte den Wunsch nach Freiheit. Gerade sie
zeigte sich fast revolutionär und mitunter entfesselt von
gesellschaftlichen Zwängen. Was dies insbesondere in der Partnerschaft
an Reibungsmomenten auslösen kann, vermag die „kleine Sehnsucht für
jedermann“ zu enthüllen.
Das lyrische Singspiel hat alles, was „gute Unterhaltung“ auszeichnet:
musikalischen Witz, unterschwellige Ironie, gefühlvolle Momente und
Glamour. Die Lieder von legendären Komponisten wie Theo Mackeben,
Friedrich Hollaender oder Robert Stolz sind geschickt eingebettet in
Szenarien voller überraschender Wendungen. Die Melodien wecken
Nostalgiegefühle und handeln auf ihre besondere, leichte, ja manchmal
leichtfertig scheinende Weise von den ewigen Themen Liebe, Sehnsucht,
Eifersucht und Leidenschaft. Dadurch sind sie stets zeitlos und bleiben
unsterblich.
Die teilweise augenzwinkernd rezitierten zeitgenössischen Texte von
Kästner bis Tucholsky spannen den Bogen von einer ernsten
Lächerlichkeit bis zur ulkigen Tragik des Alltags. Die Kostüme im Stil
der damaligen Zeit kommen nicht nur schnieke in Schale und mit dem
Charme phantastischer Feengewänder daher. Auch die ganz alltägliche
Mode mit Knickerbockern und Stoffmützen präsentieren die Schellacks in
einer mit viel Liebe und den Blick für`s Detail arrangierten Kulisse.
Wer wäre da nicht geneigt zu schwärmen: Auf jeden Fall Schellack!

Für alle Generationen? Selbstverständlich, weil die Themen des Lebens,
welche die Herzen der Menschen bewegen, einfach immer aktuell sind.
Es ist auch das federleichte im Gesang gar nicht mal altmodisch
anmutende Deutsch, das durchaus einen Zauber über ein Publikum ganz
unterschiedlichen Alters wirft.
Wer kennt sie nicht? Beliebte Tanz- und Tonfilmschlager wie:
„Wochenend und Sonnenschein“, „Mein Gorilla hat `ne Villa im Zoo“ oder „Die schöne Adrienne“.
Die Hommage an die überaus facettenreiche Musik und Mode der 20er bis
40er Jahre wird von den Schellacks in zwei Singspielen präsentiert:
„Irgendwo auf der Welt“ und ab Januar 2009 „Eine kleine Sehnsucht“.
Beide Inszenierungen reichen von nachdenklich gefühlvoll bis zu
schwungvoll und heiter und werden vom Ensemble mit einem Schuss Humor
und Ironie belebt.

Bitte denken Sie daran: die Eintrittskarte für „Eine kleine Sehnsucht“
als Geschenkidee kommt immer groß an. Wir freuen uns schon heute auf
Sie!
Die "Schellacks" sind...
Musikalische Leitung
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Ardelan Jannati
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| Pianistin |
Moya Tschuschke
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| Sopran |
Ruth Dellwig, Kirsten Salzmann, Christine Verrit-Wienke,
Anna Bahn, Eva Möller
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| Alt |
Gundi Buchholz, Tanja Eulberg, Martina Kumor, Christiane Lange
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| Tenor |
Hans-Georg Gathmann, Stephan Glocke, Manfred Weier
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| Bass |
Volker Knappertsbusch, Reinhard Kulosa, Hartmut Lürman,
Christian Meesters, Walter Schröer |
Die "Co's" sind...
Sopranistin
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Eugenia Krupenik
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| Instrumentalisten |
Maurice Maurer, Mathias Hacer
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| Dramaturgie |
Monika Bujinski, Michael Kamp |
| Hauptarrangeur |
Ralf Wolter
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